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Osterfeuer Langenhorn-Nord
Das Osterfeuer der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn-Nord ist jedes Jahr wieder ein besonderer Höhepunkt. Auch in diesem Jahr: "Wir haben schon deutlich weniger Holz aufgeschichtet, als in den vergangenen Jahren", sagt Wehrführer-Vertreter Knut Bölke.
Dennoch: Die Flammen des Osterfeuers schlugen wahnsinnig hoch, plötzlich aufkommender Wind peitschte das Feuer zusätzlich an. Das Gelände direkt neben der Feuerwache wurde vom Förderverein gepachtet. "Gebaut werden, darf hier wohl nie etwas", berichtet ein Feuerwehrmann.
"Früher war hier eine Krankenhaus-Mülldeponie. Wer hier ein Haus bauen möchte, muss sehr tief den Boden ausheben und entsorgen. Glück für die Feuerwehrleute, so haben sie den wohl besten Osterfeuer-Platz für eine Feuerwehr. Denn auf dem Wachgelände herrscht Tag der offenen Tür, die Wache kann besichtigt werden und eine Gulasch-Kanone sorgt für leckeres Essen. Olaf Drieschner füllt freudestrahlend aus der Feldküche auf die Teller.
Dazu gab es Stockbrot und reichlich Getränke. Gegen 19.05 Uhr werden die Besucher nörgelig, zumindest die Kleinen: "Wann geht es denn endlich looooos?" Um 19.15 Uhr, als der Wehrführer-Vertreter das Feuer am Neubergerweg 158, endlich entzündet. Ein extra gebauter Tunnel führt in das Innere des riesigen Osterfeuer-Stapels. Ein einfaches Feuerzeug reicht.
Wenige Sekunden später kommt dichter Rauch ganz oben aus dem Haufen. Dort, wo eine Pappfigur symbolisch auf dem Scheiterhaufen steht. Vor den lodernden Flammen müssen dann die benachbarten Bäume, die auf dem Grundstück stehen, gesichert werden. Mit Wasser aus drei Strahlrohren werden die Bäume, die dennoch etwas welk und dunkel werden, geschützt. Schnell gehen einige Gäste in Deckung: "Boah, ist das heiß und groß", sagt einer und rennt hinter eine Hecke. Zuvor hatte auch er gefragt, wann es denn endlich losgeht.
Die Feuerwehr hatte vorsorglich eine Absperrung mit Plastik-Flatterband gezogen - diese hielt! Auch Polizist Kay Hennings vom Polizeikommissariat 34 genoss das Osterfeuer. Zwar war der 40-Jährige im Dienst - doch für Sicherheit sorgen und einmal kurz den eigenen Sohn Janne (11 Monate alt) auf dem Arm haben, ist kein Widerspruch.
Alle weiteren Bilder vom Entzünden - und danach:
Links:
Feuerwehr Langenhorn-Nord im Internet
Ein Video zum Feuer (nicht von mir)
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Samstag, 23. April 2011
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