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rescueDAYS Norderstedt
Nun sind sie also gestartet, die rescueDAYS in Norderstedt. Von heute (Freitag) an wird drei Tage lang der Bereich rund um das Rathaus und die Bahnstation Norderstedt-Mitte geübt: Es geht um die neuesten Techniken rund um die patientengerechte Rettung nach Verkehrsunfällen jeglicher Art. Eigentlich eine reine Veranstaltung der Firma Weber. Doch was hier in Norderstedt abläuft, ist schier unglaublich.
Eine ganze Stadt spielt "Verkehrsunfall und Rettung".
Rund 500 Teilnehmer aus 23 Nationen der Welt sind nach Norderstedt gereist. 260 Teilnehmer werden nun heute und morgen hinter Zäunen Autos zerschneiden und so die Rettung von eingeklemmten Dummys einleiten. Dazu sind 140 schrottreife Pkw, und 18 nagelneue Nullserien-(Test)-Fahrzeuge vorbereitet. 15 Lkw-Fahrerkabinen, drei Transporter und zwei Busse folgen. 250 ehrenamtliche Helfer sind an den drei Tagen aktiv. Etwa 10.000 Besucher werden am Sonntag, den Öffentlichkeitstag erwartet. Dann gibt es auh Erklärungen zu den Übungen und viele Aktionen rund um das Gelände an der gesperrten Rathausallee.
Seit August 2008 laufen die Planungen. In ganz Norderstedt können die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos genutzt werden.
Private Parkplätze werden extra geöffnet, ein Bus-Shuttle wird eingerichtet: "Es gibt nichts vergleichbares", sagt Gemeindewehrführer Joachim Seyferth. Gemeinsam mit Reiner Stuber vom Erfinder der rescueDAYS, der Firma Weber, ist er verantwortlich für die Tage.
"Die Feuerwehren haben mit neuen Fahrzeugen immer wieder Probleme. Nach einem Unfall müssen die Insassen gerettet werden - aber es ist kein rankommen. Denn alles was sie beim Unfall schützt, Sicherheit bringt, macht es den Rettern schwieriger", so Stuber. Der Schwabe ist sichtlich stolz und freut sich auf die Veranstaltung, die auch eine karitative Aktion stützen soll:
"Am Sonntag haben wir eine Tombola und sammeln Geld für die Hamburger Sternenbrücke, ein Kinderhospiz, für Paulinchen, die Norderstedter Organisation für brandverletzte Kinder und für dolphin aid, die vor allem Kindern von Feuerwehrleuten mit Delfin-Therapien helfen will. Hier wird auch ein Kuscheltier verkauft und der Erlös wird direkt gespendet", so Gemeindewehrführer Seyferth. Stefanie Damm von der Feuerwehr Norderstedt, zeigt "Paul" schon einmal am Banner.
Erste Bilder der rescueDAYS am Bahnhof:
Links:
rescueDAYS im Internet
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Freitag, 9. Oktober 2009
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