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Schornstein droht zu fallen
Nach einer Explosion in einem Kesselhaus einer Schleifmittel-Firma in Schenefeld (Kreis Pinneberg), ist ein über 30 Meter hoher Schornstein einsturzgefährdet. Ein zehn Meter langer Riss hatte sich nach der Detonation gebildet und sogar Teile des oberen Teils wurden abgesprengt. Alle Mitarbeiter der Firma mussten in der Nacht ihren Arbeitsplatz verlassen - die Straße vor dem Werksgelände wurde gesperrt.
Die Ortswehr Schenefeld und ein Aufgebot an Spezialkräften waren vor Ort. Auf Grund der Arbeitshöhe auch mit dem Sonderfahrzeug "Teleskopmastfahrzeug (TMF)" der Berufsfeuerwehr Hamburg. Die normale Arbeitshöhe der Drehleitern reichte nämlich nicht aus. Dennoch rückte die Feuerwehr gegen 9 Uhr vorerst ab, eine Spezialfirma sollte den Fall übernehmen und den Schornstein sichern und die gefährdeten Teile abtragen.
Ein Autokran hielt dabei den oberen Kranz fest. Doch erst am späten Nachmittag, nachdem die Feuerwehr wieder angefordert wurde, konnten die Arbeiten durchgeführt werden. Dipl.-Kaufmann Stefan Jaenecke (47), Sprecher der Geschäftsführung der betroffenen Firma Hermes Schleifmittel, sieht das Glück im Unglück: "Keiner unserer Mitarbeiter ist verletzt worden, obwohl alle im näheren Bereich der Unglücksstelle gearbeitet haben."
Weitere Bilder aus der Nacht und vom Morgen:
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Freiwillige Feuerwehr Schenefeld
Info des Kreisfeuerwehr-Verbandes Pinneberg
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Montag, 29. Mai 2006
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