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Kalk-weiß
Großalarm für die Feuerwehren Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und den Segeberger Kreisfeuerwehr-Gefahrgutzug: Bei der Firma Sakret Trockenbaustoffe in Henstedt-Ulzburg, war eines von zwölf Silos beschädigt. Etwa 300 bis 400 Kilo gelöschten Kalks waren daraufhin aus dem Leck ausgetreten. Das feine Pulver ist ätzend in den Atemwegen und Augen. Die Feuerwehr versuchte die beschädigte Schweißnaht abzudichten.
Dennoch trat der Stoff weiter aus. Zwei Mitarbeiter (Foto) hatten zuvor eigene Versuche unternommen den Riss im knapp 15 Meter hohen Silo mit bloßen Händen zuzuhalten. Dabei wurden sie an den Augen verletzt und später von einem Rettungswagen ins Krankenhaus Hamburg-Heidberg befördert.
Am Nachmittag wurde ein Spezial-Lkw angefordert, der den Kalk aus dem Silo pumpen soll. Die genau Menge, die in dem beschädigten Silo lagert, war nicht bekannt. Eine Gefahr für Anwohner bestand nur in dem starken Wind und der Verwehung des Kalkes.
Bilder des Einsatzes:
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Freitag, 26. Mai 2006
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