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Harburg nach dem Tornado
Hamburg-Harburg ist am Abend des 27. März von einem Tornardo heimgesucht worden. Der Wirbelsturm der sich nur über einem kleinen Kreis von Straßen zusammenbraute und dann schnell wieder zusammenbrach, richtete Schäden in Millionenhöhe an. Zwei Kranführer kamen ums Leben, nachdem ihre Masten zusammenstürzten und samt Kanzel in die Tiefe fielen.
Um 18.56 Uhr zerstörte die Windhose drei Baukräne in der Blohmstrasse und ein Wohnviertel nebst Bootshalle im Hafenbezirk. Die Dachteile der Werft flogen mehrere Meter hoch und weit. Die Metallplatten zerstörten Hochspannungsleitungen und verwüsteten die Brücke des 17 Juni. Auch die Wilhelmsburger Reichsstrasse wurde beschädigt. Neun Wohnhäuser wurden teilweise komplett abgedeckt.
Nachdem in ganz Harburg am Abend der Strom ausgefallen war, sicherten Streifenwagen der Polizei die Straßen. Einen Tag später geht der Strom wieder - die Zerstörungen aber müssen auch am nächsten Tage noch beseitigt werden. Nach über einer Woche waren die großen sichtbaren Schäden behoben. Die Erinnerung an die Naturkatastrophe aber währen länger!
Weitere Fotos aus Harburg:
Dienstag, 28. März 2006
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