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Gemeinschafts-Übung
Einer Gemeinschaftsübung von drei Freiwilligen Feuerwehren auf dem Gelände des Krankenhauses Ochsenzoll folgte einige Tage später ein richtiger Einsatz. An die 50 ehrenamtlichen Helfer der Wehren Hummelsbüttel, Langenhorn-Nord und Langenhorn waren abends zum ehemaligen Schwesternwohnheim gefahren. Die Alarmierung erfolgte realitätsnah – die Rettern kannten das Szenario nicht. „Wir gaben nur die Infos: Feuer im Gebäude, mehrere Personen werden vermisst. Außerdem Verqualmung eines Raumes in dem sich eine bettlägerige Person befindet“, so Übungsleiter Andreas Bölke (23) aus Hummelsbüttel. Gemeinsam mit Knut Bölke (40), dem Wehrführer-Vertreter aus Langenhorn-Nord, wurde die Übung vorbereitet – vier Wochen gingen ins Land.
Zusammenarbeit geprobt
Das viergeschossige Wohnheim, das derzeit leer steht, wurde fast komplett mit Theaternebel verraucht. 12 Jugendfeuerwehrleute aus Langenhorn-Nord legten sich als Verletzte in die entlegensten Winkel des Hauses 137. Unter schwerem Atemschutz mussten die Retter die vermeintlichen Opfer nun aus dem Gebäude retten – und das möglichst schnell! Gegen 19.20 Uhr wurden die Retter, die sich an der Feuerwache am Neuberger Weg bereit stellten, alarmiert. Kurz nach 21 Uhr konnte der Übungseinsatz beendet werden – alle imaginären Feuer waren gelöscht und die Verletzten gerettet und versorgt. „Gerade die Realitätsnähe ist bei solchen Übungen wichtig. Neben vier Nebelmaschinen sorgten auch Lichteffekte dafür“, so Mit-Organisator Peter Raddatz. Für die Hilfe bei der Übung danken die ehrenamtlichen Retter der Freiwilligen Feuerwehren übrigens vor allem der Verantwortlichen des Krankenhauses, die eine Übung auf dem Gelände genehmigten.
Ernst nach dem Spaß
Nur wenige Tage später mussten die Feuerwehrleute dann nicht für eine Übung sondern den Ernstfall zum Krankenhaus an der Langenhorner Chaussee ausrücken: Ein Mann hatte Feuer in einem Keller gelegt – vermutlich durch umgefallene Kerzen. Das Feuer konnte relativ schnell gelöscht werden – Verletzte gab es nicht.
Bilder der Übung:
Hier Links zu den Internetseiten der beteiligten Wehren:
FF Hummelsbuettel
FF Langenhorn
FF Langenhorn-Nord
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Samstag, 18. Februar 2006
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