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Giftfässer im Wald
Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Norderstedt zum Naturschutzgebiet zwischen der Niendorfer Straße und der Landebahn des Flughafen Hamburg (Hamburg Airport) gerufen. Ein Zeuge hatte zunächst die Polizei informiert: Mehr als ein Dutzend Giftfässer lagen im Wald. Die auffällig gelben Eimer und kleineren Fässer waren glücklicherweise nicht mehr gefüllt. Doch wahrscheinlich sind dennoch giftige Stoffe in den Boden gelangt. Auch Gemeindewehrführer und Einsatzleiter Joachim Seyferth sagt: "Hier ist ein Gewässerschutzgebiet. Nicht auszudenken, wenn größere Mengen ausgetreten wären. Nun sind die Stoffe jedoch festgetrocknet - eine akute Gefahr geht von ihnen nicht mehr aus!"
Mitarbeiter des Bauhofes luden die Fässer noch in der Nacht auf einen Lkw und stellten sie sicher. Über die Herstellungsnummern ist eventuell herauszufinden, wo und an wen die Farben verkauft wurden. Bei den Behältern soll es sich um Gewerbegebinde handeln. Seyferth: "Unglaublich und unverständlich: Gerade in Norderstedt hätte man die leeren Eimer ohne Probleme korrekt abgeben können!"
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Sonntag, 4. Dezember 2005
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