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Flugunfall in Hamburg...

...nur eine Übung

Eigentlich darf eine Maschine wie diese vom Typ Boing 707 gar nicht mehr in Hamburg landen – viel zu laut! Doch für ein Übungsszenario wurde der Museumsflieger zum Urlaubsjet und stand mit der Nase auf dem Boden. Die Vorgaben der Übungsleiter am Dienstag waren eindeutig: Die Maschine landet um 10 Uhr als „BSA 211“ - kommt gerade aus Athen über Stuttgart. Mit neuen Passagieren soll es wieder nach Griechenland zurück. Bei der Landung in Hamburg passiert es jedoch: Das Bugfahrwerk bricht weg – die Maschine wird unkontrollierbar. Zwei Autos, besetzt mit Technikern, stehen im Wege der tonnenschweren Maschine und werden einfach überrollt. Dann bleibt der Flieger brennend stehen. Mehr als 30 „Verletzte“ rennen über Start- und Landebahn. Fünf andere sind, wie im Regieplan geschrieben, schon lange tot!

Ein "Spiel" für die Sicherheit!
Der Notfall ist aber nur eine Übung zur besseren Zusammenarbeit aller bei solch einem Flugunfall beteiligten Organisationen: Denn nicht nur Flughafen- und Berufsfeuerwehr werden alarmiert. Auch Polizei und Notfallseelsorge sind im Einsatz. Sonderkräfte des Rettungsdienstes müssen helfen. Zusammenarbeit das wichtigste. Die Verletzten müssen schnell ins Krankenhaus.

Normalerweise wird der Flugverkehr nach solch einem Crash eingestellt: „Bei dieser Übung nicht – der Ablauf an den Terminals darf nicht unterbrochen werden“, so Stefanie Koall vom Flughafen. Laut dem Chef der Flughafenfeuerwehr, Tino Nehring, hat alles gut geklappt: „Feuerwehr kann nicht verhindern nur mindern! Die Arbeit der Kollegen klappte reibungslos.“ Die Verletzten wurden schnell versorgt und vom Notarzt in einen Evakuierungsraum im Terminal gebracht – oder per Rettungswagen in Krankenhäuser. Mehr als 400 Teilnehmer waren vor und hinter den Kulissen an der Übung beteiligt. Alleine 70 Beobachter waren eingeteilt eventuelle Fehler bei den Rettungsarbeiten zu finden und zu notieren. Denn: Die Übung muss alle zwei Jahre durchgeführt werden, das schreibt ein internationales Gesetz vor. Dabei ist eben die fehlerfreie Koordination extrem wichtig!

Weitere Fotos der Übung:

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Übrigens: Erst am Sonnabend (24. September) ist diese Maschine der Luftfahrtgesellschaft KLM in Hamburg trotz Problemen sicher gelandet. Kurz vor dem planmäßigen Aufsetzen auf der Landebahn funkte der Pilot dem Tower Probleme zu. Die ersten Informationen aus dem Cockpit ließen auf Probleme mit dem Bugfahrwerk deuten. Außerdem soll es nach Gummi und Verbrennungen gerochen haben. Wie bei der Übung wurde das Feuerwehr-Großaufgebot alarmiert. Die Maschine landete ohne Probleme und niemand wurde verletzt.

Links:
Hamburg Airport im Netz
Auch hier: Flughafen-Idylle Parkhaus

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der kann sich gerne bei mir melden!

Dienstag, 27. September 2005


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