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Banküberfall

Fast 12.000 Euro haben Bankräuber bei einem brutalen Überfall auf die Hamburger Bank erbeutet. Die Filiale an der Hamburger Straße in Barmbek sollte gegen 16 Uhr geschlossen werden, als zwei mit einer Pistole bewaffnete und maskierte Täter die Angestellten bedrohten. Ein Räuber zwang einen 53-jährigen Angestellten den automatischen Kassentresor, den so genannten AKT, zu öffnen. Die beiden anderen Angestellten wurden in einem Küchenraum vom zweiten Täter gefesselt. Außerdem wurden den Opfern Augen und Münder mit braunem Klebeband überklebt.

"Mitarbeiter haben richtig gehandelt!"
"Unsere Mitarbeiter haben richtig gehandelt", sagt später Dr. Reiner Brüggestrat, Sprecher des Vorstandes der Bank (Foto), "Ein Opfer ist eine 16 Jahre alte Auszubildende, die gerade erst seit einem Monat bei uns arbeitet. Sie hat genau wie in Schulungen gehandelt und keine Gegenwehr geleistet." Brüggestrat hofft nun, das gerade die junge Mitarbeiterin schnell den Schock überwindet - sie und auch die beiden anderen 22 und 53 Jahre alten Banker hatten keine äußeren Verletzungen davongetragen.

Probleme über die sich die Bankräuber eher keine Gedanken machen. Doch die Polizei fahndet mit Hochdruck nach den Tätern und beschreibt sie wie folgt:
  • etwa 25 Jahre alt und vermutlich deutsch
  • Sprache wohl mit leicht ausländischem Akzent
  • dunkle Haare und "Drei-Tage-Bart"
  • beide trugen blaue Overalls, schwarze Schuhe und hatten weiße Latexhandschuhe an
  • schwarze Mützen und Gummibrillen dienten zur Maskierung
  • die Billen hatten getönte Gläser
  • Größe: 1,70 bis 1,75 Meter groß und schlank
  • der zweite Täter soll etwas dicker sein als der andere

Die Räuber hatten die Bank nach der Tat durch den Eingang an der Hamburger Straße 148 (höhe Marchnerstraße) verlassen und dabei alle Türen verschlossen - Feuerwehrleute mussten die Schlösser knacken um die Mitarbeiter zu befreien. Dabei sicherten Polizisten den Tatort mit Maschinenpistolen. Die Polizei übrigens soll, so Vorstandssprecher Brüggestrat, durch einen automatischen Alarm informiert worden sein. Zusätzlich soll aber ein Mitarbeiter mit seiner Nase einen Notruf über sein Mobiltelefon abgesetzt haben - erst einige Zeit nach dem Überfall! Erst nach 20 Uhr konnten die Opfer (die unerkannt bleiben wollen) die Bank verlassen - so lange dauerten die Befragungen der Kriminalpolizei, die nun auf Hinweise (Telefon 040-42865 6789) aus der Bevölkerung hofft.

Bilder nach der Tat:

Link: Fahndung der Polizei Hamburg

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Freitag, 23. September 2005


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