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Briefkasten-Explosion
Hinweis vom 20.12.2005: Zum Schutz des Entschärfers wurde er unkenntlich gemacht!
Unbekannte haben in der Nacht auf den 15. Juli den Briefkasten eines Bürokomplexes am Mesterbrooksweg (Hamburg-Duvenstedt) gesprengt. In dem Gebäude sind neben Ärzten auch ein vermutliches Genforschungslabor und ein Anwalt. Ob jedoch diese Mieter oder ein anderes Motiv Anlass waren, ist unbekannt. Ein Entschärfer des Landeskriminalamtes untersuchte den Tatort und sicherte Spuren.
Überdimensionaler Böller?
Einige Teile, wie eine Briefkastentür, flogen über zehn Meter weit.
Ein Zeuge hatte drei dunkel gekleidete Männer weglaufen sehen. Was die Täter erreichen wollten, bleibt auch Tage nach dem "Anschlag" unbekannt. Ein Bekennerschreiben wurde nicht gefunden. Der Sprengkörper war wohl ein überdimensionierter Böller, was nicht für "professionelle" Bomben-Bastler spricht. Polizisten räumten nach der Arbeit des LKA die Scherben von der Straße - die Mitarbeiter der Firmen werden dennoch einen gehörigen Schrecken erlitten haben, als sie das Chaos am nächsten Morgen vorfanden.
Der Entschärfer bei der Arbeit:
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Samstag, 16. Juli 2005
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