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Tragisches Auto-Rennen
Ein vermutliches Autorennen in Hamburg-Barmbek zwischen einem Audi Cabriolet und einem Porsche "S2", ebenfalls ein Cabrio, endete in der Nacht am Bahnhof Dehnheide tragisch. Der mit vier jungen Leuten besetzte Audi raste in einer Rechtskurve geradeaus gegen eine Leitplanke. Der Wagen hob ab und drehte sich in der Luft mehrfach. 40 Meter weiter schlug das Fahrzeug auf dem Dach auf. Der Porschefahrer fuhr erst weiter, hielt in einiger Entfernung aber an und rannte zum Unfallort.
"Ich fahre höchstens 60", so der Porschefahrer
Ein Taxifahrer, der auch gegen 23.30 Uhr die Hamburger Straße in Richtung stadtauswärts befuhr, berichtet: "Die haben sich ein irres Wettrennen geliefert! Ich habe gesehen wie der Porsche hinter dem Audi her war." Der Porschefahrer jedoch sagt: "Ich fahre höchstens 60 Stundenkilometer in der Stadt. Ich hatte an einer Ampel gemerkt das er etwas wollte - aber darauf lasse ich mich doch nicht ein. Mit meinem Auto verheize ich den doch sofort." Automechaniker Bernd P. (43, Foto) aus Norderstedt will sich also kein Rennen geliefert haben...
Die Mädchen waren wohl nicht angeschnallt
Der Fahrer des Audi, ein 22-Jähriger, sowie sein 19 Jahre alter Beifahrer waren angeschnallt im Audi unterwegs. Sie wurden im Wrack eingeklemmt und durch die Feuerwehr befreit. Die beiden 15- und 16-jährigen Mädchen von der Rücksitzbank wurden aus dem Wrack geschleudert - vermutlich hatten sie keinen Sicherheitsgurt angelegt. Alle vier wurden durch Rettungs- und Notarztwagen in Krankenhäuser eingeliefert.
Der Knall war weit zu hören
Beamte des nur unweit gelegenen Polizeikommissariates 32 und der
Feuer- und Rettungswache Barmbek (F23) hörten die Unfallgeräusche. Die Polizisten liefen zur Unglücksstelle um erste Hilfe zu leisten
- auch die Feuerwehrleute brauchten nicht lange auf den Einsatzalarm warten. Auch viele Zeugen und Anwohner waren schnell vor Ort. Neben dem Verkehrsunfalldienst der Polizei war auch ein DEKRA-Sachverständiger vor Ort um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Polizeisprecher Ralf Kunz: "Die Polizei wird ermitteln, wie schnell die beiden Fahrzeuge waren und ob sich die Fahrzeugführer eventuell ein Rennen geliefert haben. Bislang steht fest, dass beide mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren."
Während der Rettungsarbeiten:
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Freitag, 15. Juli 2005
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