|
News-Bereich
Modernster Futter-Container
Hamburg ist - nicht nur nach Meinung von Gunnar Uldall (Senator für Wirtschaft und Arbeit, Foto) - Deutschlands Luftfahrtstandort Nummer eins. Viel Geld fließt in die Entwicklung und Produktion von neuen Möglichkeiten für den Flugzeugbau. Aber nicht nur im Elb-Stadtteil Finkenwerder wird fleißig für den Airbus A380 getüftelt. Selbst im nördlichen Hummelsbüttel entstehen Projekte für den Super-Flieger.
Nun war es wieder soweit etwas zu feiern: Das neueste Catering-Hubfahrzeug aus dem Hause
FFG - Fahrzeugwerkstätten Falkenried GmbH. Dabei handelt es sich ja auch um eine Weltpremiere auf einem Iveco Fahrgestell! Irgendwie muss Essen für die Gäste des Airbus A380 in den Flieger gelangen. Gar keine so leichte Aufgabe. Der Übergabepunkt - also die Tür für die Catering-Wagen - liegt mit 8,40 Meter knapp zweieinhalb Meter höher als bei allen anderen Flugzeugen. Die sogenannten "Catering-Hubfahrzeuge" brauchten also bisher nur bis knapp sechs Meter ausfahren und andocken um zu beladen.
Problem außerdem: Die Tür des A380 liegt genau über der Tragfläche - ein direktes Anfahren schier unmöglich. In einer zwei-jährigen Konstruktions- und Entwicklungszeit, die auch durch die Stadt Hamburg gefördert wurde, war eine spezielle Technik geboren: Nachdem der "Futter-Container" mit Hilfe von zwei Hydraulik-Stempeln in die Höhe gebracht wurde, wird der Container etwas nach links bewegt - die Tür des A380 kann geöffnet werden, nachdem die schützenden Seitenteile und sogar ein Dach ausgefahren wurden. So kann bei stürmischem Wetter sicher und trocken aus dem 4,5 Tonnen-Container entladen werden. Übrigens: Die 53 Trolleys die im Container platz finden können sogar bei 60 Knoten entladen werden - das entspricht Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 km/h.
Gemeinsam mit FFG-Geschäftsführer Hans Schwarz (61) posieren Senator Gunnar Uldall (64) und
"LSG-Sky Chef"-Vorstand, Thomas Nagel (55) vor dem neuen Hubfahrzeug. Schwarz nannte das Catering-Hubfahrzeug liebevoll sein Baby und verglich es mit Tieren:
"Es wiegt 26 Tonnen, so viel wie fünf ausgewachsene Elefanten. Seine Höhe von elf Metern entsprechen zwei aufeinander gestellten Giraffen!" Das Modell, das er Senator Gunnar Uldall schenkte wirkte da aber nicht so gigantisch. In den kommenden Tagen ist das Fahrzeug auf dem Wege nach Toulouse (Frankreich) - hier soll es zum ersten Mal auf den richtigen A380 treffen.
Weitere Bilder der Weltpremiere:
Hinweis: Klick auf kleine Bilder vergrößert diese!
Alle Rechte von Text und Fotos bei Florian Büh. Keine Veröffentlichung oder Kopie.
Nutzungsrechte zu erfragen über Impressum|Kontakt.
Bei Zuwiderhandlung erhöhte Honorare - Anzeige wegen Urheberrechtsverletzungen!
"Das Urheberrecht gilt auch im Internet: verlinken erlaubt, kopieren verboten."
Bestellung dieser und weiterer Motive unter 0170-54 57 112 in druckfähiger Version.
Übrigens: Florian Büh ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich!
NEU! Ein Hinweis in eigener Sache:
Wer Interesse an ausgedruckten Bildern in Fotoqualität hat,
der kann sich gerne bei mir melden!
Freitag, 1. Juli 2005
|