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CSD Hamburg
Schwule und Lesben haben so etwas wie einen gemeinsamen Feiertag: Beim Christopher Street Day wurde mit einer großen und bunten Parade durch die Hamburger Innenstadt für mehr Toleranz geworben. Gefordert wird ein Ende der Diskriminierung von Minderheiten und für eine Gleichberechtigung aller Lebenseinstellungen und sexuellen Orientierungen. Und das möglichst lustig, schrill und verrückt. Daher waren nicht nur Schwule und Lesben gekommen.
Um 12.30 Uhr startete die Karawane - vorneweg neben einer Regenbogen-Fahne (dem Symbol von Lesben und Schwulen): Drag Queen Olivia Jones und die Grünen Politikerin Krista Sager. Mehr als 20.000 Menschen folgten ihnen - ob ganz normal, nämlich schwul, lesbisch oder eben nicht "anders".
Neben Plateauschuhen an männlichen Füßen waren da auch geschminkte Wangen und Lidschatten im Schnauzbart-Gesicht zu sehen. Andere kamen kreischbunt oder mit Peitschen in der Hand. Andere zeigten viel nackter Haut auf freier Straße. Von St. Pauli bis St. Georg gings zu Fuß oder zu Lkw.
Ausgelassene Stimmung trotz heftiger Regenschauer und kein Teilnehmer wird die Parade am Sonnabend so schnell vergessen! Vielleicht auch durch das Gruppenkuscheln bei dem auf Hamburgs Shopping-Meile der Mönckebergstraße ein neuer Rekord im "Massen-Umarmen" aufgestellt wurde. 16 000 Menschen nahmen am "Group Hug" teil.
Die wohl geilste Parade:
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Samstag, 11. Juni 2005
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