|
News-Bereich
Feuerwehr-Lauf
Zum ersten Mal fand rund um den Segeberger See ein Feuerwehrlauf statt. 101 Feuerwehrleute des Kreises liefen in zwei verschiedenen Distanzen. Einmal lagen knapp acht Kilometer an - auf der kurzen Route „nur“ 3,5. Sieben Frauen liefen mit – nicht jedoch auf die ersten Ränge. Diese ergatterten sich:
- 3. Platz: Lars Bardenhagen (40) aus Kaltenkirchen
- 2. Platz: Torben Lange (23) aus Wittenborn - Startnr. 25
- Sieger: Der Bühnsdorfer Alexander Thieler (32)
- Startnummer 23
Der Beste für die lange Strecke nur knapp 29 Minuten. Ausrichter war die Feuerwehr Klein Rönnau. Der dortige Wehrführer Kai Böhrens lief mit dem Kreiswehrführer Hans-Jürgen Berner gleichzeitig ins Ziel. Kommentar der sichtlich Erschöpften: „Wir waren uns einig!“ Einig waren sich die Organisationen um Kreisgeschäftsführer Uwe Fischer auch, was Sinn und Zweck des Laufes anging.
Immer wieder zeigen Studien, in denen die Fitness von Feuerwehrleuten auf die Probe gestellt wird, dass die Herzfrequenz und auch die Körpertemperatur im Einsatz stark ansteigen. Eine aktuelle, in Baden-Württemberg durchgeführte Untersuchung, hat nun die Fachleute der Unfallkasse regelrecht alarmiert: Viele von 50 getesteten Feuerwehrleuten, die eine Brandbekämpfung und Menschenrettung unter realen Bedingungen simulierten, hatten Herzfrequenzen, die als „medizinisch nicht tolerabel“ angesehen werden.
Drastisch gesagt: Viele Feuerwehrleute müssen abspecken, Pfunde purzeln lassen und wieder fit werden.
Die Unfallkasse sieht das Problem aber nicht nur in den Reihen der Feuerwehr: „Ganz logisch: Die Forderung nach ausschließlich sportlich aktiven Einsatzkräften ist ein ganzes Stück an der Realität vorbei. Eine Wehr greift auf jeden Verfügbaren zurück, egal ob fit – oder eben nicht. Freiwillige Feuerwehrleute sind Menschen wie Du und Ich. Die wenigsten sind durchtrainierte Spitzensportler, wie man sie in Hollywood-Streifen sieht“, so die Fachleute. Die Initiatoren aber hoffen auf den guten Willen der Kameraden: „Unter der Dusche war uns klar: Das machen wir im nächsten Jahr wieder“, so Hans-Jürgen Berner bei der Urkundenvergabe, „das Experiment ist geglückt!“
Für die Fitness der Feuerwehrleute und vielleicht auch als Ansporn für andere Bürger, sicher ein gutes Zeichen. Übrigens: Der jüngste Teilnehmer war ein elf Jahre alter Junge aus der Jugendfeuerwehr. Die Ehrenabteilung wurde durch den 67-Jährigen Hans-Herrmann Köck würdig vertreten. Er kam nach 47 Minuten ins Ziel - und war noch lange nicht letzter!
Bilder des Laufes:
Hinweis: Klick auf kleine Bilder vergrößert diese!
Alle Rechte von Text und Fotos bei Florian Büh. Keine Veröffentlichung oder Kopie.
Nutzungsrechte zu erfragen über Impressum|Kontakt.
Bei Zuwiderhandlung erhöhte Honorare - Anzeige wegen Urheberrechtsverletzungen!
"Das Urheberrecht gilt auch im Internet: verlinken erlaubt, kopieren verboten."
Bestellung dieser und weiterer Motive unter 0170-54 57 112 in druckfähiger Version.
Übrigens: Florian Büh ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich!
NEU! Ein Hinweis in eigener Sache:
Wer Interesse an ausgedruckten Bildern in Fotoqualität hat,
der kann sich gerne bei mir melden!
Sonntag, 17. Oktober 2004
|