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Präsident gegen Raser
Augenscheinlich ein regelmäßiger Gast dieser Seiten: Der Hamburger Polizeipräsident Werner Jantosch... ;o)
Kaum im Bereich "Aktuelles" thematisiert, schon ein heißes Thema. Am Sonntag meldete Ulrike Sweden von der Polizei:
"Raser und Rotlichtfahrer noch schärfer ins Visier - Polizeipräsident Werner Jantosch kündigt weitere Überwachungsmaßnahmen an"
Jantosch erklärte: "Wer sich im Stadtgebiet bewegt, kann es immer
wieder selbst feststellen: Rücksichtsloses Verhalten, insbesondere
das Rasen und das Fahren bei Rot sind an der Tagesordnung! Die
Autofahrer, die sich rücksichtsvoll verhalten, werden durch eine
Minderheit gefährdet, deren Verkehrsmoral offenbar immer weiter
sinkt."
Am Montag dann der "Schock" per E-Mail aus der Polizei-Pressestelle:
"Die Beamten richteten im Stadtgebiet insgesamt 25 Kontrollstellen
für Geschwindigkeitsmessungen ein. Dazu waren sieben Videoüberwachungsfahrzeuge im Einsatz. An elf Standorten wurden
Rotlichtkontrollen durchgeführt. Bis 14.00 Uhr wurden folgende Ergebnisse erzielt:
Ordnungswidrigkeitenanzeigen mit Verwarngeld:
- Insgesamt 1.081 Anzeigen mit Verwarnung
- 1.024 davon wegen überhöhter Geschwindigkeit
Ordnungswidrigkeitenanzeigen mit Bußgeld:
- 503 Autofahrer warten nun auf einen Bußgeldbescheid
- 422 davon wegen zu schnellen Fahrens
- 50 wegen Missachtung des Rotlichts enthalten
Herausragende Geschwindigkeitsüberschreitungen:
- 69 km/h - Herbert-Weichmann-Straße (30 km/h-Zone)
- 125 km/h - Neue Elbbrücken (erlaubt: 60)
- 139 km/h - Wilhelmsburger Reichsstraße (70 km/h)
Der Hinweis der Polizei:
"Die gezielten Kontrollen werden weiter fortgesetzt."
Blaulicht-Hamburg sagt:
Fuß vom Gas - Gehirn an! Nicht nur für den Lappen-Erhalt!
Montag, 11. Oktober 2004
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