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2,2 Tonnen Marihuana
Mitarbeiter der Ermittlungsgruppe Hafen des Zollfahndungsamtes, haben den größten Fund seit drei Jahren an Marihuana in einem Container gestern der Öffentlichkeit vorgestellt. Den Fahndern war bereits im August ein aus Jamaika kommender Container aufgefallen. Angeblich sollte er Parkett geladen haben. "Parkett aus Jamaika für Deutschland, das roch schon verdächtig", sagt Robert Dütsch, Sprecher des Zollfahndungsamtes. Was unter der Tarnladung Parkett war, roch noch mehr: 2,2 Tonnen reinstes Marihuana! Entdeckt durch die Containerpruefanlage. "Beamte des Zollfahndungsamtes Hamburg, unterstützt durch Beamte des LKA 62, leiteten sofort umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen unter Federführung der Staatsanwaltschaft Hamburg ein und konnten so einen in Düsseldorf lebenden 30-jährigen Niederländer ermitteln, der unter Angabe eines falschen Empfängers den Container zu einer Spedition nach Düsseldorf transportieren lassen wollte", so der Sprecher. Sein Kollege, Zollfahnder Heinz Köhnke (61), zeigte Stolz den Fund seiner Gruppe! Außerdem machte er einen Test mit Prüfröhrchen auf THC, den Wirkstoff im Marihuana. Normalerweise soll sich die Flüssigkeit hellrosa färben. Dunkellila bedeutet: Der Stoff hat einen hohen Anteil von Rauschstoffen - man kann also von "gutem Stoff" sprechen.
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Donnerstag, 23. September 2004
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