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Rotbuche abgesägt
Nico Hinst (8) und seine Mutter hatten Angst: Eine 25 Meter hohe Rotbuche drohte auf das Haus an der Saseler Konrad-Reuter-Straße zu stürzen. Die Mutter fährt zur nahegelegenen Feuerwache Sasel und erzählt den Beamten: "Wir wohnen noch nicht lange dort. Seit einigen Tagen knackt der Baum. Ich habe Angst! Am Freitag war eine Gartenbaufirma da, doch die haben nur ein großes Seil um den gespalteten Stamm gelegt." Der Baum jedoch knackte immer mehr. Hauptbrandmeister Rainer Deckendorff (44) und ein Kollege fahren gegen 19 Uhr mit einem Löschfahrzeug zum Einsatzort, informieren die Einsatzleitstelle: "Nun ja, wir haben das erst nicht so geglaubt, wollten aber gerne helfen. Als wir hier in der Nähe des Baumes waren, knackte es! Dann haben wir gesagt: 'oh oh` und haben einen Schuh gemacht."
Eine Drehleiter der Wache, ein Kran der Feuerwehr-Technikwache und die Freiwillige Feuerwehr Warwisch wurden alarmiert. Nach gut fünf Stunden, war der Baum bis auf den Stamm heruntergesägt. Kettensägen-Experte und Brandoberinspektor Ulrich Lewerenz (57) sowie sein Kollege Helmut Venz (58) schnitten aus dem Drehleiterkorb den Baum klein. Lewerenz' Frau hat im übrigen eine eigene Gartenbaufirma - daher der Einsatz nichts "besonderes"...
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Samstag, 10. Juli 2004
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